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Wie in jedem Jahr verschlägt es uns im Rahmen unserer Arbeit als Distributor für Komponenten und auch in unserer Funktion eines Clubmakers und Fitters im Januar nach Orlando, Florida.

Dort findet die größte Golfmesse weltweit statt, die ausschließlich für professionelle Kunden gedacht ist. Wir treffen dort auf viele unserer Lieferanten, um auf der einen Seite das vergangene Jahr zu diskutieren und natürlich auch, um einen Blick auf neue Produkte werfen zu können, die im Verlauf der Saison eingeführt werden. Im ersten Teil des Artikels geht es um unsere Grifflieferanten. Der zweite Teil in der kommenden Ausgabe befasst sich dann mit den Schaftlieferanten und deren Innovationen.

 

Winn Grips:

Das Unternehmen Winn Grips ist für seine komfortabel zu spielenden weichen Griffe bekannt. Die Konstruktion besteht aus einer stabilen Unterlage aus Gummi oder einen geschäumten Material in einem hohen Festigkeitsgrad. Auf diese „Hülse“ wird dann eine Schicht aus Urethan aufgezogen und auf der Rückseite verbunden. Diese Konstruktion sorgt für ein weiches Gefühl, ohne zu instabil zu werden. In den letzten Jahren wurden von Winn viele interessante Produkte gelaunched. Vor allem Griffe in den Größen Midsize und Oversize, die vom Gewicht her identisch mit Standardgriffen sind gehörten hier zu den interessantesten Produkten für Clubmaker. In diesem Jahr gibt es einen Stillstand. Neue Produkte Fehlanzeige. Oder positiv formuliert: Die sehr gut laufenden Produkte aus dem Jahr 2016 bleiben erhalten und Kunden können auf bekanntes und bewährtes zurückgreifen.

Lamkin:

Seit letztem Jahr ist Lamkin gar nicht mehr auf der Messe vertreten. Allerdings haben wir die wichtigen Informationen schon vor dem Messestart von unserem Ansprechpartner mitgeteilt bekommen. Es wird für die Saison 2017 einen neuen Half-Cord Griff von Lamkin geben, der mit insgesamt fünf verschiedenen Oberflächenstrukturen verteilt auf verschiedene Griffzonen arbeitet und im Bereich der oberen Hand mit Cord durchsetzt ist, um bei Nässe mehr Grip zu geben. Der Lamkin Z5 kommt in fünf verschiedenen Farben auf den Markt, von denen einige auch in Midsize verfügbar sein werden. Zusätzlich hierzu kommt die Putter-Linie „Sink-Grips“ in neuem Gewand auf den Markt, wovon wir uns deutlich bessere Rückmeldungen versprechen. Die Griffe haben unterschiedliche Stärken und Griffformen in bekannter Lamkin Stabilität und stellen eine sehr gute Ergänzung zu den bisherigen Puttergriffen auf dem Markt dar.

G-Rip:

Wenn sie diesen Namen bisher noch nicht gehört haben, dann können wir das sehr gut verstehen. Uns ist dieser Hersteller auch noch nicht über den Weg gelaufen, bis wir von unserer Lieferanten einander vorgestellt wurden. G-Rip hat das Motto verinnerlicht, dass mehr Farbe ins Spiel gebracht werden muss. Die Griffe für Hölzer und Eisen sind auf Silikonbasis gefertigt, aber nicht so instabil, wie einige andere Produkte in diesem Segment. Und im Puttergriffbereich bieten sich hier auch einige sehr spannende Alternativen – sowohl von den Formen, als auch von den verwendeten Materialien her. Außerdem gibt es eine Griffserie, die stark an Griffe von Winn erinnert, wobei die G-Rip Griffe ohne Naht auskommen, was sie dann auch wieder für verstellbare Schläger interessant werden lässt.

Golf Pride:

Und natürlich das Beste zu Schluss: Die Firma Golf Pride hatte für uns auf der Messe die größte Überraschung parat. Während im letzten Jahr ein großer Schritt im Bereich der Puttergriffe gemacht wurde, kam es in diesem Jahr zu einer Neuinterpretation eines bekannten Themas. Golf Pride präsentierte auf der Messe als Neuigkeit die „Align Technology“. Was sich dahinter verbirgt, ist schnell beschrieben. Vom Prinzip her wird in die Grundform des Griffes außen eine spürbare kleine Erhöhung eingebracht, die mit einer speziellen Textur versehen ist und aus einem härteren Gummimaterial besteht. Dieser externe Reminder sorgt dafür, dass die Handposition deutlich wiederholbarer wird. Diese Reminder waren früher extrem populär, weil sie eben den Griff einfacher machten. Aufgrund der vielen verstellbaren Golfschläger wurden sie aber immer stärker in den Hintergrund gedrängt. Da diese Form des Griffes aber in unseren Augen für viele Spieler eine echte Erleichterung darstellen kann und auf dem Weg zu mehr Präzision eine sehr gute Option ist, freuen wir uns natürlich, dass der Marktführer im Griffbereich diese Idee wieder belebt hat. Die Align-Technology wird in den Modellen Multi Compound und Multi Compound Plus 4 angeboten und wird ab Mai verfügbar sein.

 

Und nun ein paar Neuigkeiten vom Schaftmarkt

 

Aldila – die Rogue Familie wird größer:

Aldila war und ist der am weitesten verbreitete Hersteller von Graphitschäften auf allen Profitouren dieser Welt. Die Rogue Serie sorgte in den letzten Jahren für viel Aufmerksamkeit und zeichnet sich durch eine sehr hohe Qualität der Rohfasern aus. Das sog. PrePeg – das Schaftfundament - wird aus sehr zugfesten Fasern gefertigt, was den Schäften eine sehr hohe Grundstabilität verleiht. Diese Familie wurde in den letzten Jahren nach und nach ausgebaut und bekommt auch für 2017 wieder Zuwachs. Zum einen die Rogue Max Varianten, die einen etwas anderen Balancepunkt haben, als die klassischen Rogues. Zum anderen die Clubmaker Elite Serie, die mit eben diesen hochwertigen Materialien die klassischen Profile des legendären grünen Aldila NV, des blauen VS Proto und des orangefarbenen NVS aufgreift. Die Clubmaker Elite Serie wird es nur im Komponentenhandel und entsprechend bei Clubmakern geben. Sie wird nicht im OEM Bereich angesiedelt sein.

Matrix – Rückbesinnung auf die Basis:

Auch bei Matrix versucht man sich wieder an die Schlägerbauer anzunähern. Hier wird es eine komplette Überarbeitung der REIGN-Serie geben, die ebenfalls ausschließlich außerhalb der großen Hersteller dieser Welt erhältlich sein wird. Die REIGN Serie deckt das komplette Spektrum ab mit unterschiedlichen Schaftprofilen, Gewichten, Flexstufen, Hölzer, Hybrids und Eisen – alles, was der Schlägerbauer ihres Vertrauens braucht, wird in dieser Serie zu finden sein.

Project X – HZRDUS Linie wird ausgebaut:

Nachdem diese Serie auf den Profitouren in der vergangenen Saison extrem erfolgreich war, wird sie entsprechend auch für 2017 erweitert. Zu den bekannten Varianten Black (Low Launch/Spin), Yellow (Mid Launch/Low Spin/Counterbalanced) und Red (Mid Launch/Mid Spin) kommt der T1100 dazu – bitte nur über diesen Schaft nachdenken, wenn ihre Schlägerkopfgeschwindigkeit mit Kaymer, Garcia, Stenson und Co. vergleichbar ist. Der T1100 verfügt über sehr hochwertige Torray Graphitfasern – ist aber auch ein absolutes Biest. Handle with Care. Während es bei den Standardprofilen inzwischen neben der, aus San Diego stammenden Handcrafted Variante, auch eine Massenvariante aus China gibt, bleibt der T1100 ein Fall für das R&D Lab im sonnigen Californien.

ACCRA – Clubmakers Only – OEMs müssen draußen bleiben:

ACCRA ist einer der wenigen Hersteller, die sich aus dem OEM Geschäft komplett raushalten. Diese Marke bekommen sie nur bei ausgewählten Schlägerbauern. Die Bandbreite ist inzwischen riesig – theoretisch findet hier jeder Spieler einen passenden Schaft für seine Bedürfnisse. Drei Grundserien bilden das Programm: iSerie für Hölzer und Eisen, dann die FX-Serie mit einer Vielzahl von Profilen und Gewichtsklassen und als Highend-Serie die Tour Z-Varianten. Neben diesen finden sich auch noch Spartenserien (Tour Concept, SRT und Putter), die das komplette Bild abrunden. ACCRA verfügt über viele sehr interessante Design Ansätze, die den Rahmen dieses Artikels sprengen würden. Als kleine Stichworte für die Geeks unter ihnen: DymTech und Constant Flex Technology sind einzigartig in dieser Branche.

Graphite Design – Konzentration auf Erfolgreiches:

Bei Graphite Design fokussiert man sich zukünftig fast vollständig auf die Tour-AD Serie, die in Japan produziert wird. Die bekannte Modelle DI (Deep Impact), BB (Blue Bullet) und MT werden durch den neuen TP (Tour Preferred) ergänzt. Ähnlich, die der PX HZRDUS T1100 wird bei den Tour-AD TP Schäften mit einer T1100 Torray Graphitfaser gearbeitet, was den Schaft sehr stabil werden lässt, die Produktionsqualität erhöht und trotz stabilem Schaftverhalten auch bei sehr hohen Schlägerkopfgeschwindigkeiten leidet das Gefühl im Treffmoment nicht. Der TP ist von der Idee der stabilere DI, was vor allem Spielern entgegen kommt, die einen etwas späteren Release haben und mit dem DI dadurch etwas zu hohe Spinraten generiert haben.

Das soll es für den Moment gewesen sein. Wir wünschen ihnen einen guten Start in die Saison 2017 und freuen uns auf viele angenehme Runden im hoffentlich trockenen Frühjahr.

 

Kontakt:
Clubmate Golf GmbH
Darmstädter Str. 33
D-64319 Pfungstadt-Eschollbrücken

 

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