22.07.2019 - 14:05 Uhr

Esther Henseleit erspielte sich in Marokko beim Finale der Lalla Aicha Tour School im Amelkis Golf Club die bestmögliche Startberechtigung für die Ladies European Tour (LET). Die Hamburgerin landet nach überragenden Runden mit 68, 69, 74, 67 und 64 Schlägen auf dem dritten Platz und erhält für 2019 die Tourkarte der Kategorie 5c. Besser waren nur die Siegerin aus England, Bronte Law (-26), und die Schwedin Linnea Strom (-25). Für Henseleit (-18) bedeutet das Erreichen der vollen Tourkarte den Durchmarsch ins Tourlager nach einem fantastischen letzten Jahr als Amateurspielerin, das sie als Nummer 10 der Welt beendet.

Für Henseleit ist der dritte Platz beim finalen Qualifikationsturnier in der Nähe Marrakeschs das I-Tüpfelchen auf eine fantastische Saison. „Das war der erste Schritt ins Profileben", meinte sie nach ihrer Runde. „Für mich war es einfach auch wichtig, dass ich eine gute Kategorie hole, mit der ich in sehr viele Turniere komme. Es war absolut fantastisch und ist ein tolles Ende einer großartigen Saison."

Insgesamt hatten sieben deutsche Athletinnen versucht, einen der begehrten 25 Plätze zu bekommen. Während Henseleit von Beginn an Kontakt zur Spitze hielt und als Vierte mit -10 in die Finalrunde ging, hatten sich Sarina Schmidt mit -3 und Sophia Zeeb mit -1 ebenfalls gute Voraussetzungen für einen Platz unter den besten 25 verschafft. Am Ende reichte es weder bei Schmidt noch bei Zeeb für die volle Spielberechtigung. Mit insgesamt -1 hatten beide zwei Schläge zu viel auf dem Konto. Katharina Keilich (+6, Platz 62) und Verena Gimmy (+9, Platz 68), die ebenfalls den Sprung in den Finaltag schafften, hatten mit der Vergabe der vorderen Plätze nichts zu tun. Carolin Kauffmann und Luisa Dittrich hatten den Cut zur entscheidenden fünften Runde, an der nur 68 Spielerinnen teilnehmen durften, verpasst. Beide hatten mit +8 drei Schläge zu viel.

Caroline Masson, Sandra Gal, Olivia Cowan, Isi Gabsa, Karolin Lampert, Leticia Ras Anderica, Laura Fünfstück und eben Esther Henseleit sind aller Voraussicht nach die Spielerinnen, die im kommenden Jahr sicher auf der LET abschlagen dürfen.

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