17.06.2019 - 06:33 Uhr

Nach dem sehr trockenen Sommer 2018 haben sich unsere Rasenflächen über den Winter größtenteils wieder gut regeneriert.

Die bisherigen Niederschläge zum Beispiel für den Raum Hamburg seit Dezember 2018 bis Februar 2019 (134 mm) sind jedoch im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 1/3 niedriger ausgefallen.

Diese Tendenz, mit zum Teil noch oder schon wieder sehr trockenen Böden unterhalb von 5-15 cm Tiefe ist auch auf vielen anderen Standorten in Deutschland schon jetzt deutlich zu erkennen.

Was bedeutet dies nun für die Praxis?

Auch wenn für die nächsten 14 Tage Niederschläge und zurück gehenden Temperaturen zu erwarten sind, so werden jedoch auf den meisten Standorten unsere Gräserwurzeln vielleicht schon ab dem Monat April schnell an Ihre natürlichen Grenzen ((natürlichen Wasservorräte im Boden) stoßen.

Daher gilt es zeitnah in der Frühjahrsplanung eine Inbetriebnahme und Optimierung Ihrer Beregnungsanlage inclusive der Pumpen mit einzuplanen.

Falls nicht schon vorhanden, sind funktionierende Anschlüsse für eine Bewässerung per Hand sehr sinnvoll.

Zudem werden in Zukunft daher auch regelmäßige mechanische Belüftungs- und Lockerungsmaßnahmen immer wichtiger, um den Gräserwurzeln ein gesundes Verhältnis von Wasser und Luft im Boden zu gewährleisten. 

DER RASENFUCHS
Norbert Lischka MG
www.der-rasenfuchs.de

 

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