15.10.2021 - 22:02 Uhr

Alles entscheidende Doppelspieltage im Süden und Norden. Wiesbaden, 29. Juli 2021. Wer wird in der Saison 2021 um die Deutsche Meisterschaft spielen? Wer muss in Liga zwei absteigen? In einigen Staffeln sind bereits Vorentscheidungen gefallen, endgültig Klarheit wird allerdings erst der letzte Spieltag der Deutschen Golf Liga presented by All4Golf bringen. Während sich die Damen und Herren der 1. Bundesliga Nord am Wochenende 31. Juli/1. August im G&LC Berlin-Wannsee zum Doppelspieltag treffen, sind die Damen- und Herrenteams des Oberhauses im Süden beim Münchener GC zu Gast, um die reguläre Punkte-Saison abzuschließen. Für Spannung ist so kurz vor dem Final Four (7./8. August 2021 auf Gut Kaden) auf jeden Fall gesorgt.

Gatow-Damen brauchen am letzten Spieltag in Wannsee ein Wunder
Zwei Damenteams wird die Nord-Staffel ins Final Four schicken – und wie es aussieht, werden das ziemlich sicher der G&LC Berlin-Wannsee und der Hamburger GC sein. Beide Clubs stehen punktgleich an der Tabellenspitze und haben vor dem letzten Spieltag auf der Anlage von Berlin-Wannsee einen Vorsprung von vier Zählern auf die Konkurrenz. Da sollte eigentlich nicht mehr viel anbrennen für das Führungsduo. Mit dem Gang in Liga zwei werden sich wohl die Damen aus dem Berliner GC Gatow anfreunden müssen, die mit zwei Punkten nach zwei ausgetragenen Spieltagen am Tabellenende stehen. Gatow müsste das Finale beim Nachbarn gewinnen, um noch eine realistische Chance auf den Klassenerhalt zu haben. Die Wannsee-Verantwortlichen können den letzten Spieltag kaum erwarten: „Wir freuen uns auf unser Heimspiel. Wir haben nun die spannendste Phase der Saison, denn direkt daran schließt sich schon das Final Four an“, so Miriam Hiller, Sportdirektorin des G&LC Berlin-Wannsee.

Schaffen St. Leon-Rots Damen den Coup und machen im Süden die 25 voll?

Gewinnen die Damen des GC. St. Leon-Rot auch den fünften und letzten Spieltag, dann wäre das die perfekte Saison. Am kommenden Wochenende tritt der Tabellenführer mit dem Ziel an, auch diese Runde für sich zu entscheiden. Das Ticket fürs Final Four haben auch die Damen aus dem GC München Valley sicher in der Tasche. Damit hat das Team von Coach Danny Wilde das Duell mit den Konkurrentinnen aus dem Münchener GC, die am letzten Spieltag Heimrecht genießen, für sich entschieden. Da der 1. GC Fürth bereits als Absteiger feststeht, ist die Süd-Staffel der Damen die einzige Gruppe, in der bereits alle Würfel gefallen sind. Trotzdem erwarten die Verantwortlichen aller Clubs auch beim Showdown in Straßlach Spitzengolf, denn Dominator St. Leon-Rot wird die 25 (alle fünf Runden mit fünf Punkten gewonnen) voll machen und sich wie Fix-Absteiger Fürth mit einer ordentlichen Leistung aus der regulären Saison verabschieden wollen. Was auch für den Gastgeber gilt. In diesem Jahr hat es für den MGC noch nicht gereicht. Das soll bald anders sein, wenn es nach Münchens Trainer Pascal Proske geht: „Wir wollen in Zukunft ins Final Four und dort St. Leon-Rot regelmäßig ärgern.“

Berlin-Wannsee hat Heimrecht im Abstiegs-Krimi bei den Herren

An der Spitze der 1. Bundesliga Nord der Herren sieht es stark danach aus, als würden der GC Hubbelrath und der Hamburger GC Falkenstein ins Final Four einziehen. Rechnerisch sind beide Teams zwar noch nicht hundertprozentig durch, aber mit vier bzw. drei Punkten Vorsprung auf die Konkurrenz sollte nicht mehr allzu viel anbrennen. Spannend dürfte vor dem letzten Spieltag der Abstiegskampf werden: Die drei Mannschaften aus Frankfurt (8 Punkte), Hösel (7) und Berlin-Wannsee (7) liegen dicht beieinander. Die Hauptstädter halten vor dem Showdown zwar die Rote Laterne in der Hand, die Auswahl von Trainer Felix Katzy hat jedoch noch einen wertvollen Trumpf: Der letzte und alles entscheidende Spieltag findet auf heimischem Platz statt. Das kann sehr viel wert sein auf den letzten Metern, zumal Berlins Männer ihre Heimspiele in den vergangenen Jahren stets in den Top Drei beendet hatten. Bei den Herren im Norden werden alle Entscheidungen demnach erst nach dem letzten Putt der finalen Runde feststehen. Spannender geht’s kaum.

Mannheims Herren wollen in München das Final Four klarmachen

Mit dem GC Herzogenaurach steht der Absteiger vor dem letzten Spieltag fest. Der GC St. Leon-Rot hat sich dagegen bereits das Ticket fürs Final Four gesichert. „Wir werden beim letzten Spieltag aber definitiv nicht mit einer B-Mannschaft antreten, sondern voll auf Sieg spielen, um dieses gute Gefühl dann mit ins Final Four zu nehmen“, erklärt SLR-Coach Marco Schmuck vor dem letzten DGL-Spieltag, der die Herren aus der 1. Bundesliga Süd in den Münchener GC führt. Der GC Mannheim-Viernheim hat die besten Karten, sich als zweites Team fürs Final Four auf Gut Kaden zu qualifizieren. Die Mannschaft von Trainer Ted Long liegt bereits drei Zähler vor dem Stuttgarter GC Solitude, Meister des Jahres 2019. Heißt: Die Stuttgarter müssten den Spieltag in München gewinnen und mindestens drei Plätze vor Mannheim stehen, um das Wunder doch noch zu schaffen. Große Vorfreude herrscht beim Gastgeber aus dem Süden der bayerischen Landeshauptstadt: „Wir wollen uns zu Hause von unserer besten Seite zeigen und vielleicht wieder das eine oder andere Topteam ärgern“, erklärt Münchens Trainer Arne Dickel, der mit seinem MGC als erster Aufsteiger seit fünf Jahren die 1. Bundesliga halten kann.

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