15.10.2021 - 22:16 Uhr

Titel geht an Berlin und Hubbelrath beim Final Four der DGL presented by All4Golf... Wiesbaden, 9. August 2021. Die neuen Deutschen Mannschaftsmeister stehen fest: Der Titel geht an das Damenteam des G&LC Berlin-Wannsee und an die erste Herrenmannschaft des GC Hubbelrath. Über Silber dürfen sich die Damen und Herren des Hamburger GC freuen, die Teams vom GC St. Leon-Rot wurden mit der Bronzemedaille ausgezeichnet. Ausgespielt wurden die Mannschaftsmeister des Jahres 2021 im Rahmen des Final Four der Deutschen Golf Liga presented by All4Golf, das am 7. und 8. August 2021 auf der Golfanlage Gut Kaden, nördlich von Hamburg, ausgetragen wurde.

Das Final Four stellt das Saisonhighlight der Deutschen Golf Liga (DGL) dar. Dort kommen nach dem letzten DGL-Spieltag die jeweils zwei besten Liga-Mannschaften (Damen und Herren) aus dem Süden und dem Norden zusammen und spielen im Lochspiel-Modus, Frau gegen Frau und Mann gegen Mann im Vierer und Einzel, über zwei Tage die neuen Deutschen Mannschaftsmeister aus. Angetreten in diesem Jahr sind aus dem Süden die Mannschaften des GC St. Leon- Rot und des GC München Valley bei den Damen sowie bei den Herren ebenfalls das Team des GC St. Leon-Rot und des GC Mannheim-Viernheim. Der Norden war vertreten durch die Damen vom G&LC Berlin-Wannsee und vom Hamburger GC, bei den Herren durch den GC Hubbelrath sowie den ebenfalls den Hamburger GC.

Bei durchwachsenem norddeutschem Wetter hatten die acht Teams an beiden Spieltagen mit wechselnden Herausforderungen zu kämpfen. Eine Gewitterunterbrechung am Samstagnachmittag verlängerte zudem die Spannung. Die Paarungen im Halbfinale lauteten bei den Damen: Hamburger GC gegen die favorisierten Frauen aus dem GC St. Leon-Rot sowie die DGV-Mannschaftspokalsieger aus dem vergangenen Jahr vom G&LC Berlin-Wannsee gegen das erstmalig am Final Four teilnehmendem Damenteam vom GC München Valley. Während die Hauptstädterinnen souverän den Sieg holten (6:3), war die zweite Partie eng umkämpft. Dank einer großen Energieleistung gelang es den Hamburgerinnen noch den Rückstand aus den Vierern (2:1) wettzumachen und mit einem 5:4 Punkteendstand in das Finale am Sonntag einzuziehen.

Im Spiel um den Titel am Sonntag konnten sich die Berliner Damen in den Vierern einen deutlichen Vorteil vor den Hamburgerinnen erspielen und setzten ihre Gegnerinnen damit unter Druck. Mit einem Zwischenstand von 3:0 trafen die Damen in den Einzelpartien aufeinander. Diese konnte der Hamburger GC mit 3,5:2,5 knapp für sich entscheiden, so dass das Endergebnis nach einem Spiel auf Augenhöhe 5,5:3,5 lautete und die Damen vom G&LC Berlin-Wannsee den Pokal in Empfang nehmen durften. Miriam Hiller, Sportdirektorin des G&LC Berlin-Wannsee, sagt zum erneuten Titelgewinn: „Erfolge sind das, wofür man arbeitet. Es macht mich unglaublich stolz, dass wir als Team mit allen Beteiligten es schaffen, den Titel zu verteidigen. Die Spielerinnen haben sich hier unglaublich gut präsentiert. Das war einfach toll. Für den Club ist der Erfolg so wichtig, weil wir so viel in den Sport und die Nachwuchsarbeit investieren. Wenn dies mit einem Titel gekrönt wird, ist das einfach nur toll. Wir hatten ein so starkes Team auf allen Positionen, dass alle durchgängig ihre Punkte machen konnten.“

Im kleinen Finale trafen die Spielerinnen des GC St. Leon-Rot auf einen unbeschwert aufspielenden GC München Valley. Die Truppe aus Bayern lieferte als Neuling beim Final Four eine beachtliche Performance ab und so stand es nach den Vierern 1,5:1,5. In den Einzeln ging es spannend weiter. Am Ende gewann der GC St. Leon-Rot das letzte Spiel und damit den entscheidenden Punkt, um sich mit 5:4 die Bronzemedaille zu sichern. 

Die Herren des Hamburger GC trafen im Halbfinale auf den GC Mannheim-Viernheim. Den Hanseaten gelang es auf den Punkt ihre beste Leistung abzurufen und die Vierer mit 3:1 für sich zu entscheiden. Mannheim-Viernheim machte es dem Gegner im Einzel aber alles andere als einfach und so wurde die Entscheidung über den Finaleinzug erst mit der letzten Spielgruppe entschieden. In der Halbfinal-Partie zwischen dem GC St. Leon-Rot und dem GC Hubbelrath kam die Entscheidung sogar erst am Finalmorgen im Stechen auf den Bahnen 8, 9 und 16. Dieses entschied der GC Hubbelrath für sich und traf kurz darauf im Spiel um Platz 1 auf den Hamburger GC.

Nach dem aufregenden Start in den Finaltag verlief der weitere Tag mit den insgesamt erneut vier Partien nicht minder spannend. So stand das Siegerteam der Herren erst gegen 19.30 Uhr fest. Mit 7,5:4,5 und einem Spiel, in dem jeder Punkt hart umkämpft war, holten sich die Herren des GC Hubbelrath am Ende bereits zum fünften Mal der DGL-Historie den Titel Deutscher Mannschaftsmeister. „Es waren zwei extrem anstrengende und aufreibende Tage. Denn wir haben eigentlich die ganze Zeit hinten gelegen. Am Samstag gegen St. Leon-Rot hinten – und nur eine kleine Rest-Chance, die uns blieb. Und gegen Hamburg dann erneut der Rückstand in den Vierern. Und dann so ab Mitte des Nachmittags haben wir alle all square oder leicht vorne gelegen. Mir war klar, auf die Spieler die führen, kann ich mich verlassen“, resümierte Roland Becker, Trainer der Herrenmannschaft des GC Hubbelrath das Turnier und die Leistung seines Teams.

Im Spiel um Platz 3 bei den Herren kam mit Hurly Long sogar ein Olympiateilnehmer zum Einsatz. Hurly unterstütze seine Mannschaft vom GC Mannheim-Viernheim in den Einzeln und teilte das Match gegen Luca Maroto-Lopez. Insgesamt konnte sich St. Leon-Rot aber deutlich gegen seinen Gegner behaupten und holte mit 8,5:3,5 schließlich die Bronzemedaille.  

Marcus Neumann, DGV-Sportvorstand fasst den DGL-Saisonabschluss zusammen: „Nach einem Jahr Zwangspause konnten in diesem Jahr endlich wieder die DGL-Spielerinnen und -Spieler beim Final Four zusammenkommen. Und da es bei diesem Turnier neben all seinen sportlichen Aspekten auch um ein Wiedersehen geht, haben sich alle noch einmal mehr auf die diesjährige Mannschaftsmeisterschaft gefreut. Nach den Unwägbarkeiten noch zu Beginn der DGL-Saison und dem verzögerten Start einiger Staffeln, konnte der Saisonabschluss fast normal durchgeführt werden - mit acht hoch motivierten Teams und zwei glücklichen Siegern. Ich möchte diesen im Speziellen, aber auch allen Final-Four-Mannschaften gratulieren und freue mich, im nächsten Jahr wieder selbst dabei sein zu können.“

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